Für viele gehört es zum Alltag. Das Monatsende naht, aber der Arbeitgeber hat noch nicht das Gehalt überwiesen und eine wichtige Anschaffung muss getätigt werden. In diesem Fall wird häufig auf den Dispokredit der Hausbank zurückgegriffen. Das geht schnell, ist unkompliziert und man kann flexibel seine Schulden begleichen, sobald das Gehalt angekommen ist. Auch wenn diese Art des Kredits teuer ist, haben sich viele Verbraucher davon nicht abschrecken lassen. Doch jetzt droht eine weitere Erhöhung des Zinssatzes für Dispokredite. Zeit also um umzudenken!
Dispokredite vermeiden
Wer regelmäßig einen Dispokredit nutzt, sollte nun mehr denn je bemüht sein, das eigene Konto im Plus zu halten oder praktikable Alternativen zu finden. Der durchschnittliche Zinssatz für Dispokredite liegt zurzeit bei gut 11 Prozent. Ein stolzer Preis für die Überziehung des Kontos und lange nicht die Spitze des Eisbergs. Viele Banken setzen noch wesentlich höhere Zinssätze an. Überzieht man sein Dispolimit, so wird es richtig teuer. Geduldete Überziehungen kosten im Schnitt fast 16 Prozent. Allerdings gibt es auch Banken, deren Zinssätze für Dispokredite bei unter acht Prozent liegen. Ein Vergleich lohnt sich also. Allgemein ist es sinnvoll, sich vor der Aufnahme von Krediten oder der Wahl einer Bank gründlich zu informieren, zum Beispiel auf Seiten wie www.tarifcheck24.com/kredit.html oder http://www.kreditvergleich-sieger.de.
Der klassische Ratenkredit
Kann man einen erhöhten Kapitalbedarf bereits frühzeitig absehen, sollte man auf keinen Fall auf den Dispokredit zurückgreifen. Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten ist dieser einfach zu teuer. Besser ist es, den erhöhten Aufwand in Kauf zu nehmen und einen Ratenkredit aufzunehmen. Diesen gibt es in vielerlei Formen, unter anderem auch als schnellen Sofortkredit. Im Gegensatz zum Kredit bei der Hausbank ist dieser wesentlich unbürokratischer zu bekommen. Natürlich werden dieselben Anforderungen an den Kreditnehmer gestellt wie bei anderen Instituten, doch die Erteilung erfolgt wesentlich zügiger und die Zinssätze sind häufig deutlich niedriger. Auch hier gilt wieder, dass man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen sollte und daher möglichst frühzeitig alle verfügbaren Angebote prüfen muss.
Die Alternative: Abrufkredit
Eine weitere Alternative ist der Abrufkredit. Er stellt eine Mischform aus Ratenkredit und Dispokredit dar. Die Rückzahlung kann wie bei einem Dispokredit erfolgen, das heißt, dass man auch höhere Summen ohne gesonderte Vereinbarung tilgen kann. Allerdings wird häufig eine geringe Mindesttilgung pro Monat verlangt. In der Regel liegt sie aber deutlich unter der für einen herkömmlichen Ratenkredit. Auch die Verfügung über den Kredit ist ähnlich wie beim Dispo. Es wird dem Kreditnehmer ein bestimmter Rahmen eingeräumt, innerhalb dessen er jederzeit Geld bekommen kann. Es gibt also keine festgeschriebene Kreditsumme, nur eine Ober- und Untergrenze. Die Zinsen entsprechen hingegen nicht denen eines Dispokredits, sondern befinden sich leicht oberhalb von denen eines Ratenkredits.
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